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Vertrauen – die leise Kraft dahinter

Vertrauen ist ein natürlicher Zustand unseres SEINs – eine leise, tragende Kraft, die immer da ist, auch wenn sie überlagert scheint. Manchmal verschwindet sie scheinbar hinter Gedanken, Sorgen oder alten Erfahrungen. Doch selbst dann bleibt sie in uns wirksam – wie ein stiller Grundton, der nie verstummt.

Vertrauen entsteht nicht durch Anstrengung. Es kann nicht erdacht oder erzwungen werden.
Es zeigt sich, wenn wir aufhören, etwas festzuhalten, und innerlich bereit sind, das Leben wieder atmen zu lassen.

Wenn Angst sich löst, öffnet sich Raum. In diesem Raum geschieht etwas Kostbares:
Die Energie, die zuvor gebunden war, wird frei und mit ihr das Wissen, dass das Leben uns trägt.
Diese innere Gewissheit ist kein Gedanke, sondern ein Empfinden.
Sie zeigt sich im Körper, als Weite, Wärme oder feine Lebendigkeit.

Je mehr wir uns in dieses Empfinden hinein entspannen, desto stiller wird es in uns.
In dieser Stille erkennen wir: Vertrauen ist immer da. Es war nur bedeckt – von der Suche nach Sicherheit, von Erwartungen und von der Vorstellung, Kontrolle gäbe Halt.

Vertrauen ist kein Zustand, den wir herstellen. Es ist ein Erinnern an das, was uns von Natur aus trägt.


Die Energie des Vertrauens

Vertrauen wirkt leise. Es schreit nicht, es überzeugt nicht – es trägt.
Manchmal ist es nur ein kaum spürbarer Moment, ein inneres Nachgeben, ein Atemzug, der weicher wird.

Vertrauen zeigt sich im Körper, nicht im Kopf.
Es lässt die Schultern sinken, den Atem freier fließen, das Herz ruhiger schlagen.
Wenn wir ihm Raum geben, verändert sich alles – der Blick weitet sich, das Denken wird klarer, Entscheidungen fühlen sich stimmiger an.

In Momenten der Angst oder Unsicherheit können Sie sich fragen:
«Kann ich für diesen Augenblick das Leben ein Stück weit atmen lassen – ohne zu wissen, wie es weitergeht?»
Manchmal genügt schon dieser Gedanke, damit etwas in Ihnen loslässt.

Vertrauen beginnt nicht dort, wo alles sicher ist,
sondern dort, wo wir bereit sind, uns vom Leben tragen zu lassen – mitten im Unbekannten.

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Übung: In die Tiefe des Vertrauens

  1. Zur Ruhe kommen: Setzen oder legen Sie sich bequem hin. Schließen Sie die Augen.
  2. Atmen: Lassen Sie den Atem ruhig fließen – ohne ihn zu beeinflussen.

  3. Spüren: Legen Sie eine Hand auf Ihre Brust. Spüren Sie den sanften Rhythmus unter Ihrer Hand.

  4. Erinnern: Sagen Sie innerlich: «Das Leben atmet mich.»

  5. Verweilen: Bleiben Sie einen Moment in dieser Empfindung. Vielleicht entsteht Weite, vielleicht Ruhe, vielleicht ein leises Lächeln.

Vertrauen wächst, wenn wir aufhören, es festhalten zu wollen.
Es ist die stille Antwort des Lebens auf unsere Bereitschaft, da zu SEIN.


Für Sie da

Manchmal genügt ein achtsamer Blick von außen, um zu erkennen, wo Vertrauen bereits wirkt und wie es sich vertiefen möchte. Wenn Sie bereit sind, sich wieder an Ihr inneres Vertrauen zu erinnern: Ich bin für Sie da.